Philipp Otto Runge
Der Maler Philipp Otto Runge ist der Namensgeber für unsere Schule, das Runge-Gymnasium. Er wurde am 23. Juli 1777 in Wolgast, welches damals zu Schwedisch-Pommern gehörte, als Sohn der Eheleute Daniel Nikolaus Runge (1737 - 1825) und Dorothea (1737-1818) geboren. Er verstarb am 2. Dezember 1810 in Hamburg an den Folgen der Tuberkulose. Runge hatte 10 Geschwister.
Sein Vater, Daniel Nikolaus Runge (1737 - 1825), war Kaufmann. Aufgrund dessen sollte der spätere Maler erst diesen Beruf ausüben, jedoch gelang es ihm, seinen Wunsch nach der Malerei durchzusetzen. Durch seine häufigen Krankheiten stand Philipp Otto in besonders inniger Verbindung zu seiner Mutter. Sie unterrichtete ihn unter anderem im Papierausschneiden.
Im Alter von 20 Jahren erhielt Runge in Hamburg seinen ersten Zeichenunterricht von dem deutschen Künstler Heinrich Joachim Herterich. Es folgte in den Jahren 1799 bis 1801 ein Studium an der Kopenhagener Akademie. Von nun an lebte Runge bis 1804 in Dresden. Auch hier studierte er und heiratete die Kaufmannstochter Pauline Bassenge. Beide gingen nach Hamburg, wo Runge 1810 starb.
Philipp Otto Runge war einer der bedeutendsten Maler der Frühromantik. Zusammen mit einem seiner engsten Freunde, Caspar David Friedrich (1774 - 1840), beeinflusste er diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Gotthard Ludwig Kosegarten, der seit 1785 als Rektor an der Wolgaster Stadtschule wirkende Theologe und Dichter, gilt als Lehrer, Freund und erster Förderer Runges.
Der Maler war besonders an der sorgfältigen Wiedergabe des Figurenbildes interessiert. Besonders hervorgetan hat Runge sich als Porträtist von Kindern. Das verdeutlicht sein Gemälde von 1806: Die Hülsenbeckschen Kinder. Einen wichtigen Beitrag zur Kunsttheorie lieferte Philipp Otto Runge durch seine Schrift Farbenkugel. Hierüber tauschte er sich mit Johann Wolfgang von Goethe aus.
Auch auf dem Gebiet der Literatur war der Künstler tätig. So verfasste Runge etliche Gedichte und schrieb für die Gebrüder Grimm zwei Märchen nieder: Van den Machandelboom und Van den Fischer und siine Frau. Seine Ideen zur Romantik diskutierte er in einem Briefwechsel mit dem deutschen Schriftsteller Clemens Brentano.
Das Geburtshaus Runges steht noch heute in Wolgast als Museum zur Besichtigung offen.
Im Rungehaus kann man heute mittels 3 Computern virtuell durch die Farbenkugel surfen und das Spektrum der durch die 3 Grundfarben - Rot, Blau, Gelb - entstandenen Farbvariationen entdecken.
Sein Vater, Daniel Nikolaus Runge (1737 - 1825), war Kaufmann. Aufgrund dessen sollte der spätere Maler erst diesen Beruf ausüben, jedoch gelang es ihm, seinen Wunsch nach der Malerei durchzusetzen. Durch seine häufigen Krankheiten stand Philipp Otto in besonders inniger Verbindung zu seiner Mutter. Sie unterrichtete ihn unter anderem im Papierausschneiden.
Im Alter von 20 Jahren erhielt Runge in Hamburg seinen ersten Zeichenunterricht von dem deutschen Künstler Heinrich Joachim Herterich. Es folgte in den Jahren 1799 bis 1801 ein Studium an der Kopenhagener Akademie. Von nun an lebte Runge bis 1804 in Dresden. Auch hier studierte er und heiratete die Kaufmannstochter Pauline Bassenge. Beide gingen nach Hamburg, wo Runge 1810 starb.
Philipp Otto Runge war einer der bedeutendsten Maler der Frühromantik. Zusammen mit einem seiner engsten Freunde, Caspar David Friedrich (1774 - 1840), beeinflusste er diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Gotthard Ludwig Kosegarten, der seit 1785 als Rektor an der Wolgaster Stadtschule wirkende Theologe und Dichter, gilt als Lehrer, Freund und erster Förderer Runges.
Der Maler war besonders an der sorgfältigen Wiedergabe des Figurenbildes interessiert. Besonders hervorgetan hat Runge sich als Porträtist von Kindern. Das verdeutlicht sein Gemälde von 1806: Die Hülsenbeckschen Kinder. Einen wichtigen Beitrag zur Kunsttheorie lieferte Philipp Otto Runge durch seine Schrift Farbenkugel. Hierüber tauschte er sich mit Johann Wolfgang von Goethe aus.
Auch auf dem Gebiet der Literatur war der Künstler tätig. So verfasste Runge etliche Gedichte und schrieb für die Gebrüder Grimm zwei Märchen nieder: Van den Machandelboom und Van den Fischer und siine Frau. Seine Ideen zur Romantik diskutierte er in einem Briefwechsel mit dem deutschen Schriftsteller Clemens Brentano.
Das Geburtshaus Runges steht noch heute in Wolgast als Museum zur Besichtigung offen.
Im Rungehaus kann man heute mittels 3 Computern virtuell durch die Farbenkugel surfen und das Spektrum der durch die 3 Grundfarben - Rot, Blau, Gelb - entstandenen Farbvariationen entdecken.


