Kreiswettbewerb Schulsanitäter
Ein Artikel von Andrea Baumann
Am 17. Mai 2008 fand in Anklam der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuz des DRK Kreisverbandes Ostvorpommern statt, bei dem acht Mannschaften teilnahmen, darunter auch unsere Schulsanitäter des Runge-Gymnasiums.
Es traten Laura Reinke, Anica Weiher, Benjamin Winkler, Alexander Gutmann, Robin Schiemann und Karsten Zwieg an; Frau Lange, unsere Schulsozialarbeiterin, war die Betreuerin.
Um 9.45 Uhr wurden alle Mannschaften auf dem Marktplatz begrüßt, um 10.00 Uhr folgte die Eröffnung der Technikschau, die gleichzeitig abgehalten wurde. Zwanzig Minuten später wurden die acht Stationen von den Schiedsrichtern und den Mimen besetzt. Um 10.30 Uhr ging es dann endlich auch für die Mannschaften richtig los.
Unsere Sanitäter sollten an Station 2 anfangen, wo zwei Mimen mit Verbrennungen bereitlagen, die es zu behandeln galt. Nachdem das geschafft war, stellten die Schiedsrichter noch ein paar Fragen, werteten alles aus (es fehlten 20 Punkte zur Gesamtpunktzahl, doch das machte nicht viel aus, da es für jedes Detail bereits zehn Punkte gab) und dann ging es weiter zur nächsten Station.
Die dortige Mime lag nach einem Unfall unter ihrem Fahrrad begraben. Das sechsköpfige Rettungsteam versorgte sie so gut, dass es hier die volle Punktzahl bekam.
Dem folgte die Rettungshundestaffel, bei der ein Hund zunächst den Verletzten suchte, der in einer Hütte lag, woraufhin die Sanitäter denjenigen bargen und versorgten. Auch hierfür bekamen sie die volle Punktzahl.
Daraufhin wanderten sie zu Station 5, die unterteilt war in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Bei der Theorie stellte die Schiedsrichterin Fragen, den Notruf betreffend, wobei es hauptsächlich darum ging, wie man einen Unfall richtig meldete. Die Praxis bestand darin, an einem speziellen Fall zu demonstrieren, ob sie die Kenntnisse auch anwenden konnten. Dieser Fall bestand darin, dass ein Kinderwagen samt Baby mitten in der Stadt stand und die Mutter weit und breit nicht zu sehen war. Es gab insgesamt nur zehn Punkte Abzug, obwohl die Sanitäter solch einen Fall bisher selten geprobt hatten.
Station 6 beinhaltete die Vorführung der Schocklage, der stabilen Seitenlage und das Rufen des Notarztes. Es gab hierfür die volle Punktzahl.
Als nächstes fand ein Wissenstest statt, bei dem ihnen vier Arbeitsblätter ausgehändigt wurden, auf denen unter anderem Fragen zu Baderegeln und der Anatomie des Menschen standen. Zwanzig Punkte wurden ihnen abgezogen.
Danach war noch etwas Zeit, bis es schließlich zur vorletzten Aufgabe ging. Diese musste mit verbundenen Augen bewältigt werden. Anica, die einzige, die die Augen offen haben durfte, führte die anderen fünf hintereinander im Slalom um vier Stangen, dann unter einen Tisch hindurch, über eine Bank hinweg und zu einem großen Eimer, wo sie die Becher, die sie in den Händen hielten, leeren sollten. Das Ganze lief zwei Mal ab. Zusatzpunkte konnten sie sammeln, indem sie Schätzfragen beantworteten.
Die letzte Station war wieder am Marktplatz. Hier wurde ein Autounfall mit zwei Verletzten nachgestellt. Sie versorgten die Mimen und holten den Rettungswagen, dessen Ärzte die weitere Behandlung übernahmen. Leider kam es hier zu einem 45-pünktigen Abzug.
Zwischen dieser abschließenden Aufgabe und der Siegerehrung war noch eine Stunde Zeit, in der man sich selbst beschäftigen konnte. Es gab ein kostenloses Mittagessen und man konnte sich unter anderem auch von einem Feuerwehrwagen mit der Hebebühne hochfahren lassen, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen.
Um 13.30 Uhr fand die Siegerehrung statt. Diese war unterteilt in drei Stufen, die die unterschiedlichen Altersgruppen ausdrückten. Die jüngste Mannschaft war Stufe I, zwei Mannschaften traten in Stufe III an, hier wurde die des Humboldt-Gymnasiums Sieger, und fünf Mannschaften gab es in Stufe II, darunter die des Runge-Gymnasiums. Den dritten Platz von Stufe II belegte die Wasserwacht Insel Usedom, den 2. Platz unsere jungen Sanitäter und den ersten die Wasserwacht Anklam mit nur 14 Punkten Unterschied zu Platz 2.
Als Tagesresultat kann man trotz des äußerst knappen Verfehlens des Landeswettbewerbs, an dem nur die erstplatzierte Mannschaft teilnehmen durfte, sagen, dass es allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat und dass sie auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein und vielleicht sogar gewinnen werden.
Am 17. Mai 2008 fand in Anklam der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuz des DRK Kreisverbandes Ostvorpommern statt, bei dem acht Mannschaften teilnahmen, darunter auch unsere Schulsanitäter des Runge-Gymnasiums.
Es traten Laura Reinke, Anica Weiher, Benjamin Winkler, Alexander Gutmann, Robin Schiemann und Karsten Zwieg an; Frau Lange, unsere Schulsozialarbeiterin, war die Betreuerin.
Um 9.45 Uhr wurden alle Mannschaften auf dem Marktplatz begrüßt, um 10.00 Uhr folgte die Eröffnung der Technikschau, die gleichzeitig abgehalten wurde. Zwanzig Minuten später wurden die acht Stationen von den Schiedsrichtern und den Mimen besetzt. Um 10.30 Uhr ging es dann endlich auch für die Mannschaften richtig los.
Unsere Sanitäter sollten an Station 2 anfangen, wo zwei Mimen mit Verbrennungen bereitlagen, die es zu behandeln galt. Nachdem das geschafft war, stellten die Schiedsrichter noch ein paar Fragen, werteten alles aus (es fehlten 20 Punkte zur Gesamtpunktzahl, doch das machte nicht viel aus, da es für jedes Detail bereits zehn Punkte gab) und dann ging es weiter zur nächsten Station.
Die dortige Mime lag nach einem Unfall unter ihrem Fahrrad begraben. Das sechsköpfige Rettungsteam versorgte sie so gut, dass es hier die volle Punktzahl bekam.
Dem folgte die Rettungshundestaffel, bei der ein Hund zunächst den Verletzten suchte, der in einer Hütte lag, woraufhin die Sanitäter denjenigen bargen und versorgten. Auch hierfür bekamen sie die volle Punktzahl.
Daraufhin wanderten sie zu Station 5, die unterteilt war in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Bei der Theorie stellte die Schiedsrichterin Fragen, den Notruf betreffend, wobei es hauptsächlich darum ging, wie man einen Unfall richtig meldete. Die Praxis bestand darin, an einem speziellen Fall zu demonstrieren, ob sie die Kenntnisse auch anwenden konnten. Dieser Fall bestand darin, dass ein Kinderwagen samt Baby mitten in der Stadt stand und die Mutter weit und breit nicht zu sehen war. Es gab insgesamt nur zehn Punkte Abzug, obwohl die Sanitäter solch einen Fall bisher selten geprobt hatten.
Station 6 beinhaltete die Vorführung der Schocklage, der stabilen Seitenlage und das Rufen des Notarztes. Es gab hierfür die volle Punktzahl.
Als nächstes fand ein Wissenstest statt, bei dem ihnen vier Arbeitsblätter ausgehändigt wurden, auf denen unter anderem Fragen zu Baderegeln und der Anatomie des Menschen standen. Zwanzig Punkte wurden ihnen abgezogen.
Danach war noch etwas Zeit, bis es schließlich zur vorletzten Aufgabe ging. Diese musste mit verbundenen Augen bewältigt werden. Anica, die einzige, die die Augen offen haben durfte, führte die anderen fünf hintereinander im Slalom um vier Stangen, dann unter einen Tisch hindurch, über eine Bank hinweg und zu einem großen Eimer, wo sie die Becher, die sie in den Händen hielten, leeren sollten. Das Ganze lief zwei Mal ab. Zusatzpunkte konnten sie sammeln, indem sie Schätzfragen beantworteten.
Die letzte Station war wieder am Marktplatz. Hier wurde ein Autounfall mit zwei Verletzten nachgestellt. Sie versorgten die Mimen und holten den Rettungswagen, dessen Ärzte die weitere Behandlung übernahmen. Leider kam es hier zu einem 45-pünktigen Abzug.
Zwischen dieser abschließenden Aufgabe und der Siegerehrung war noch eine Stunde Zeit, in der man sich selbst beschäftigen konnte. Es gab ein kostenloses Mittagessen und man konnte sich unter anderem auch von einem Feuerwehrwagen mit der Hebebühne hochfahren lassen, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen.
Um 13.30 Uhr fand die Siegerehrung statt. Diese war unterteilt in drei Stufen, die die unterschiedlichen Altersgruppen ausdrückten. Die jüngste Mannschaft war Stufe I, zwei Mannschaften traten in Stufe III an, hier wurde die des Humboldt-Gymnasiums Sieger, und fünf Mannschaften gab es in Stufe II, darunter die des Runge-Gymnasiums. Den dritten Platz von Stufe II belegte die Wasserwacht Insel Usedom, den 2. Platz unsere jungen Sanitäter und den ersten die Wasserwacht Anklam mit nur 14 Punkten Unterschied zu Platz 2.
Als Tagesresultat kann man trotz des äußerst knappen Verfehlens des Landeswettbewerbs, an dem nur die erstplatzierte Mannschaft teilnehmen durfte, sagen, dass es allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat und dass sie auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein und vielleicht sogar gewinnen werden.