Runge-Gymnasium Wolgast


Gustav-Adolf-Schlucht
Abistein 2007

Spur der Steine

Diese Tradition des Wolgaster Gymnasiums hat ihre Wurzeln in den 60er Jahren als die auswärtigen Schüler in ihrem Internat in der Nähe des Dreilindengrundes und der benachbarten Gustav-Adolf-Schlucht untergebracht waren. Nach der Verkündigung ihrer Abiturergebnisse inszenierten sie eine Bücherverbrennung bei der sie ihre „Lieblingsbücher“ den Flammen übergaben. Als krönender Abschluss erfolgte ein Umtrunk in der abgeschieden dunklen Schlucht. Die nächste Abiturklasse feierte ebenso ihre Erlösung von der schulischen Pflicht und hämmerte in bierseliger Stimmung das Wort „Abitur“ mit dazugehöriger Jahreszahl in einen Findling. Diese schweißtreibende Tat fand großen Anklang bei den darauf folgenden Jahrgängen und entwickelte sich von Jahr zu Jahr zu einem festen Ritual. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer wird jeder Stein ausgiebig begossen.