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- Geschrieben von: Mia Matthies und Karlotta Kulesza
Am 27. Mai wurden wir als Schüler des Runge-Gymnasiums eingeladen, den Bewohnern des Altenheims einen kleinen Ausflug zu ermöglichen. Wir wussten von Anfang an, was uns erwarten würde, und waren sehr aufgeregt und neugierig, wie dieser Ausflug verlaufen würde.
Dabei begleiteten wir die Bewohner mit ihren Rollatoren und durften die Menschen im Rollstuhl schieben, die nicht mehr selbstständig gehen konnten. Wir starteten am Altenheim und gingen gemeinsam zur St.-Jürgen-Kapelle. Dort grillten wir und sangen gemeinsam einige Lieder, begleitet von einem Klavier.
Diese gemeinschaftliche Veranstaltung brachte uns den älteren Menschen näher. Aus der schönen gemeinsamen Zeit konnten wir viel mitnehmen, nicht nur die Lebensweisheiten von Menschen, die bereits deutlich mehr Erinnerungen gesammelt haben als wir, sondern auch den Umgang mit Menschen, die nicht mehr so selbstständig leben können wie wir.
Wir merkten deutlich, wie glücklich und dankbar diese Menschen darüber waren, dass wir Zeit mit ihnen verbrachten. Das machte auch uns sehr glücklich, und allein dafür hat sich der kleine Ausflug schon gelohnt.
Wir als jüngere Generation können von diesen Menschen und den Begegnungen mit ihnen noch viel lernen, und wir sind dankbar dafür, dass uns diese Gelegenheit ermöglicht wurde.
Insgesamt hatten wir eine sehr schöne Zeit und würden uns freuen, wieder einmal vorbeizukommen und zu helfen.
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- Geschrieben von: Mirko Piechotka
Neuntklässler jagen Alkoholschmuggler der 1920er Jahre
Wolgast
Es roch nach Geschichte, Abenteuer und ein wenig nach Meeresbrise, als Besucher am 21.04.2026 die historische Eisenbahnfähre „Stralsund" betraten.
Doch statt Technikinteressierte belebten Gestalten in Tweed-Sakkos, Schiebermützen und mit geheimnisvollen Holzfässern das Deck.
In der Woche vom 20. bis 25. April 2026 verwandelte sich vier Orte Wolgast in eine Filmkulisse der Goldenen Zwanziger.
Im Rahmen einer Projektwoche tauchte eine 9. Klasse des Runge-Gymnasiums in die Kriminalgeschichte ihrer Heimat ein.
Unter der fachkundigen Leitung von Museumsleiter Stefan Rahde erforschten die Jugendlichen einen spektakulären Fall aus dem Jahr 1926, der damals die gesamte pommersche Ostseeküste in Atem hielt.
Von Danzig nach Berlin: Eine Route des Verbrechens
„Hochprozentiges" lautet der Arbeitstitel der für 2026 geplanten Sonderausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Wolgast, die den historischen Rahmen für das Schulprojekt bildete. Die Schüler rekonstruierten in drei Arbeitsgruppen die kriminellen Pfade der Schmuggler: Der Weg des illegalen Sprits führte von Destillen nahe Danzig über Kolberg bis in das beschauliche Fischerdorf Freest. Von dort aus wurde die heiße Ware mit kleineren Booten und findigen Versteckmanövern bis in die illegalen Bars der Metropole Berlin geschleust.
„Und Action!" – Geschichte wird lebendig
Besonders aufwendig gestaltete sich die Arbeit der achtköpfigen Mediengruppe. Unterstützt durch die Medienpädagogen Stefan Trampe und Jens Scherer, inszenierten die Jugendlichen sogenannte „Reenactment-Szenen". An vier historischen Originalschauplätzen – darunter die ehrwürdige St.-Petri-Kirche und die Eisenbahnfähre – wurden die Schmugglergeschäfte filmisch nachgestellt.
Für die Szenen in der urigen Kneipe „Felsenkeller" konnten die Schüler sogar lokale Prominenz vor die Kamera holen: David Adler, Leiter der Wolgaster Kulturgesellschaft, und Fabian Olbricht, Projektleiter des Wolgaster Runge-Jahres, schlüpften in historische Kostüme und gaben den Szenen die nötige darstellerische Tiefe.
Premiere im Sommer
„Es ist ermutigend zu sehen, mit welchem Engagement die Jugendlichen die komplexen historischen Zusammenhänge in Bilder übersetzt haben", lobten die betreuenden Medienpädagogen.
Das Projekt schlägt dabei eine Brücke zwischen schulischer Bildung und regionaler Museumsarbeit, die bereits im November 2025 durch Vorträge der Kuratorin Petra Dombrowski vorbereitet wurde.
Das Ergebnis dieser vielfältigen Woche – einem kurzen Dokumentarfilm inklusive Interviews mit den Beteiligten – wird im Sommer 2026 seine feierliche Premiere im Stadtgeschichtlichen Museum feiern. Es wird dann ein Teil der Sonderausstellung sein, die zeigt, dass Wolgast einst Teil eines überregionalen Schmuggelring war.
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- Geschrieben von: Mirko Piechotka
29.04.2026, 18:00 – 19:00 Uhr
8. Online-Abend der Polizei Köln zum Thema: „Mit Sicherheit online – So begleiten Sie Kinder und Jugendliche sicher durch den digitalen Raum“
2. 28.05.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
3. Online-Elternabend des LKA M-V mit dem Thema: „ Digitale Welt- echtes Risiko: Was Eltern über sexualisierte Gewalt und Medien wissen sollten“
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- Geschrieben von: Anne Richter
Ausstellung künstlerischer Abschlussarbeiten Leistungskurse Kunst Klasse 12
Es ist wieder soweit – seit dem 24.3.26 präsentieren 32 Schülerinnen und Schüler der Kunstleistungskurse Klasse 12 ihre künstlerischen Abschlussarbeiten im oberen Foyer.
In Malereien, Collagen, Grafiken und Mischtechniken findet die „Reise ins Ich“ künstlerischen Ausdruck. Gedanken unterschiedlichster Art sind umgesetzt worden. Die Bilder regen zum Reflektieren, Nachdenken, Diskutieren, genauen Hinschauen über eine eigene Ich-reise ein.
Eine intensive Ausstellung!!!
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- Geschrieben von: Jens Scherer
"Gesichter der Freizeit - unsere Hobbys, unsere Geschichten"
Am 16.12.2025 fand die Eröffnung unserer Foto- und Medienausstellung „Gesichter der Freizeit - unsere Hobbys, unsere Geschichten“ mit Anwesenheit des Wolgaster Bürgermeisters Martin Schröter und dem Museumsleiter Stefan Rahde statt.
Unsere neue Schulleiterin Frau Mandy Schleer fand anerkennende Worte für die Umsetzung unseres Vorhabens.
Die Jugendlichen des Medienkurses präsentierten ihre Arbeiten und standen den Besuchern während der Veranstaltung mit weiteren Informationen zur Seite.
Die Ausstellung zeigt in 20 großformatigen Fotos und 20 kurzen Videogesprächen, Wolgaster Jugendliche bei der Ausübung ihrer Hobbys in Sport, Kultur und Kunst.
Die ausgestellten Bilder sind für uns eine sehr gute Möglichkeit, um die Vielfalt und das Engagement der jungen Menschen in Wolgast hervorzuheben.
Das Medium der Fotografie ist heute ein kreatives Mittel der Alltagskultur geworden, welches ständig präsent ist und permanent zum sozialen Austausch genutzt wird.
Die Idee, dass die Jugendlichen ihre Hobbys durch Fotos präsentieren, ist für uns deshalb spannend, weil es eine tolle Gelegenheit bietet, die vielen persönlichen Leidenschaften zu teilen und die unterschiedlichen Facetten der Freizeitgestaltungen in Wolgast aufzuzeigen.
Den Besuchern sollen die Fotos einen tieferen Einblick in die unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten der jungen Menschen hier im Norden geben.
Durch Schüler und Schülerinnen des Runge-Gymnasium Wolgast wurde die Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit Jugendlichen
der Regionalen Schule "C. W. B. Heberlein" Wolgast gestaltet.
Die beiden Medienpädagogen der Schule, Jens Scherer und Stefan Trampe, eröffneten die Ausstellung, welche bis zum Frühjahr 2026 im Stadtgeschichtlichen Museum Wolgast öffentlich zu sehen sein wird.
Fotografie und Videogestaltung
Foto- und Medienkurs
des Runge-Gymnasiums Wolgast
Pädagogische Medienbetreuung und Projektumsetzung
Jens Scherer, Stefan Trampe (FdMk e.V.)
Beate Krüger (Runge-Gymnasium Wolgast)
Sabine Lange (Regionale Schule "C. W. B. Heberlein" Wolgast)

